Max Reinelt - Nachruf von der Trauerfeier

Geschrieben von Ulmer Ruderclub Donau e.V..

Nichts fällt im Leben so schwer wie das endgültige Abschiednehmen von einem Menschen, den wir kennen und schätzen gelernt haben, mit dem wir ein Stück des Lebens gemeinsam gegangen sind, dem wir uns persönlich verbunden fühlen.

Als Vertreter des Ulmer Ruderclubs, im Namen aller Mitglieder und der Vorstandschaft und auch ganz persönlich sprechen wir den Angehörigen unser tiefempfundenes Beileid aus.

Der unbarmherzige Tod von Maximilian erschüttert uns besonders stark. Er bedeutet das jähe Ende einer einzigartigen und unwiederholbaren Lebensgeschichte. Unsere Anteilnahme ist kein leeres Ritual, weil wir den Schmerz selber in uns tragen. Als uns die Todesnachricht zu Beginn dieser Woche erreichte, konnten und wollten wir es nicht wahrhaben.

Wir möchten für den Ulmer Ruderclub einige persönliche Worte der Wertschätzung und des Dankes über seine Verdienste um den Verein sagen und versuchen, die Faszination zu beschreiben, die von dem Menschen Maximilian ausging.

Maximilian war ein besonderer Mensch, er war ein leidenschaftlicher, begnadeter Ruderer, aber mehr als das, war er unser Freund und Ruderkamerad.

"Einer, der fehlen wird"

Geschrieben von SÜDWEST PRESSE Ulm vom 16.2.2019.

Am Ulmer Hauptfriedhof fand am Freitagmittag die Trauerfeier für den gestorbenen Ruder-Olympiasieger Maximilian Reinelt statt. Freunde und Weggefährten erinnerten an den Sportler und vor allem an den Menschen Max Reinelt.

In einer bewegenden Trauerfeier haben Familie und Freunde von Maximilian Reinelt Abschied genommen. Hunderte Menschen waren auf den Ulmer Hauptfriedhof gekommen. Das Entsetzen über den frühen Tod des Ruder-Olympiasiegers, der am Wochenende im Alter von 30 Jahren beim Langlaufen in der Schweiz gestorben war, stand allen Trauergästen ins Gesicht geschrieben.

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Kaderüberprüfung in Dortmund - Ulmer überzeugen

Geschrieben von Hansjörg Käufer.

Mit einem Sieg im leichten Einer von Mahni Fatahi sowie dem zweiten Platz von Clara Oberdorfer im Zweier-ohne der Juniorinnen glänzten die Ulmer Rennruderer auf dem Dortmund-Ems-Kanal.


Mahni Fatahi                                                                                                           Foto: DRV - rudern.de

Wo stehe ich augenblicklich, wie sind meine Chancen aufs Nationalteam? Antworten darauf liefert die Kaderüberprüfung des Deutschen Ruderverbandes (DRV) Ende 2018. Wie immer stand die individuelle Leistung auf dem Ergometer, sowie die im Kleinboot auf dem Prüfstand. Und hier, über die 6 km auf den Dortmund-Ems-Kanal, setzte sich Mahni Fatahi, im Feld der 34 Leichtgewichtsruderer in 23:26 durch. Vor allem sein gutes Stehvermögen half dem 22-jährigen Ulmer, den letzten Kilometer wie entfesselt zu rudern. Auf diesem Abschnitt machte er den Sieg vor dem Stuttgarter Vierer-Weltmeister Florian Roller (23:30) klar. Dass der Chemiestudent auf dem Ergometer zudem eine persönliche Bestleistung hinlegte, rundete für ihn die Dortmunder Tage vollends ab. "Ich wollte auf dem Ergometer alles geben, dass es danach im Einer zum Sieg reicht, damit habe ich nicht gerechnet", freute sich der Chemiestudent.

Fünf qualifizierte DRV-Landesstützpunkte benannt, darunter Ulm

Geschrieben von rudern.de vom 18.10.2018.

Das sind Leipzig, Halle, Krefeld, München und - Ulm.

Bei den beiden vergangenen Olympischen Spielen war Ulm regelmäßig mit zahlreichen Ruderern erfolgreich vertreten. Die Positionierung des Rudersports in Ulm ist sehr vorteilhaft. Mit einem Großteil der dort ansässigen Schulen kooperieren die Vereine und rekrutieren dort den sportlichen Nachwuchs. Die Trainerstruktur vor Ort in Verbindung mit der wissenschaftlichen Betreuung durch die Universität Ulm hat sich über die Jahre konsolidiert und ist ein Grundpfeiler der auch zukünftig erfolgreichen Arbeit.

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